Die Teilnahme am Jugendpokal in Bitterfeld hat sich für den weiblichen Volleyball-Nachwuchs des SV Hagenow in den vergangenen Jahren zu einer Art
Pflichttermin entwickelt. Die diesjährige 15. Auflage hatte es wirklich in sich. Von den insgesamt 58 in den Altersklassen U13, U16 und
U18 gemeldeten Mannschaften kamen allein 22 aus dem Ausland. Insbesondere die Teams aus Serbien sorgten dafür, dass das Leistungsniveau sehr
hoch war.
Die Hagenower hatten für die U16 und U18 gemeldet. Mit 14 Spielerinnen, zwei Trainern und einigen Eltern ging es in zwei Kleinbussen und einem Pkw in
Richtung Sachsen-Anhalt. Auf Grund der guten Erfahrungen aus den Vorjahren hatte sich die Delegation wieder in der Jugendherberge in Halle 'eingemietet'.
Das U16-Turnier startete in einer in vier Viererstaffeln eingeteilten Vorrunde. Das Hagenower Team, in dem zum Großteil Spielerinnen standen, die über
noch nicht so viel Erfahrung verfügen, bekam bei klaren 0:2-Niederlagen gegen Preußen Berlin und Novi Sad schnell seine Grenzen aufgezeigt. Ärgern
durfte man sich dagegen über das 1:1 im MV-Duell mit dem VfL Bergen. Nach klar gewonnenem ersten Satz (25:15) war das 23:25 im zweiten Durchgang völlig
unnötig. Gleiches galt für den anschließenden Überkreuzvergleich gegen die Netzhoppers aus Königswusterhausen, der auf Grund fehlender Konstanz mit
1:2 verloren ging.
So spielte man am zweiten Turniertag nur noch um die Plätze 13 bis 16. Wenig Probleme gab es beim glatten Zwei-Satz-Erfolg gegen eine reine
Anfängermannschaft aus Delitzsch (25:06, 25:16). Umso spannender machten des die Hagenowerinnen beim abschließenden erneuten Aufeinandertreffen mit
den Berliner Mädchen. Ein 16:14 im Tiebreak brachte den Sieg.
Im rein serbischen Finale setzte sich Mitrovica gegen Novi Sad durch. In der U13 kam der Sieger mit Vasas Budapest aus Ungarn. Lediglich in der U18
konnte sich ein deutsches Team behaupten. Die Mädchen von den SWE Volleys Erfurt wiederholten durch ein 2:0 über Srem Mitrovica 1 ihren Vorjahreserfolg.
Mit ihrem respektablen achten Platz landeten die Hagenowerinnen in der nationalen Wertung auf dem Bronzerang. Die von Petra Kolm betreute Mannschaft
spielte ein sehr gutes Turnier, konnte sich gegenüber dem Vorjahr, als man Zwölfter wurde, deutlich steigern.
Die Vorrunde beendete man nach zwei glatten Siegen über VC Bitterfeld und Srem Mitrovica 3 sowie klarer Niederlagen gegen die starken Teams von Vasas
Budapest (am Ende Vierter) und Privi Tempo (am Ende Dritter) als Gruppendritter. Ihre beste Leistung lieferten die Hagenowerinnen in der Zwischenrunde
beim 2:0 gegen den Marzahner VC ab. Durch diesen konzentrierten Auftritt verdiente sich das Team die Möglichkeit, am Sonntag um Platz sieben zu
schmettern. Obwohl gegen Lok Engelsdorf noch einmal alle Spielerinnen ihre Einsatzzeit bekamen, reichte es zu einem 25:18 und 25:21. Danach war allerdings
die Luft raus, so dass man das letzte Spiel gegen Novi Sad mit 0:2 abgab.
U16: Julia Seddig, Alice Lahaine, Tony Zander, Michaela Eggers, Sarah Berginski, Tessa Vauck, Josefine Köster
U18: Sophia Möller, Lisa Michaelis, Marit Brink, Anna Brennenstuhl, Lisa Büsselberg, Celina Wolf, Julia Seddig
(Quelle: SVZ vom 5. Mai 2011)
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