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Die Resonanz auf die Hagenower Einladung war auch diesmal riesengroß. Was die Veranstalter einserseits natürlich freute, sie andererseits leider
aber wie in den vergangenen Jahren erneut zu einigen Absagen zwang. Denn größere Teilnehmerfelder als die aktuellen sind bei einem eintägigen Turnier
einfach nicht zu bewältigen. Zumindest wenn man sich so hohe organisatorische Ansprüche stellt, wie es der SV Hagenow tut. Bei "Könnern" bis hin zu ehemaligen Bundesligisten In bewährter Manier wird das Feld in zwei Kategorien eingeteilt. Auf der einen Seite stehen die "Könner". Diese Bezeichnung kann man durchaus wörtlich nehmen, denn zuletzt ging immer wieder auch der ein oder andere ehemalige Bundesligaspieler in Hagenow ans Netz. Auf der anderen Seite geben die Hobbyteams, in denen keine aktiven Spieler stehen dürfen, ihr Bestes. In der höheren Leistungsklasse müssen die Mannschaften immer mindestens drei Frauen aufbieten, im Hobby-Bereich sind zwei Spielerinnen in jeder Aufstellung Pflicht. Die Besetzung kann sich in jedem Fall sehen lassen. Bei den "Könnern" (Otto-Ibs-Halle) zählen der Titelverteidiger, das Beach Team des VSV Schwerin, die Schweriner "Icebreaker" als mehrfacher Deutscher Mixedvolleyballmeister und die Mannschaft vom Finanzamt Blankenese (Sieger 2006) zu den großen Favoriten. Berliner Stammgäste wieder in Favoritenrolle Die Mehrzahl der Teilnehmer zählt schon zu den Stammgästen beim Neujahrsmixed. Neben den "Dauerbrennern" tauchen aber auch neue Namen auf. Aus dem Achterfeld der Freizeit-Volleyballer, die in der Teichstraße ihr Können unter Beweis stellen, drängt sich Abonnementsieger Eintracht Berlin als heißer Pokalanwärter auf. Im vergangenen Jahr büßten die Hauptstädter allerdings ihren Nymbus der Unbesiegbarkeit ein und mussten sich mit Platz vier begnügen. Man darf gespannt sein, wie die Antwort der Eintrachtler ausfällt. Was den Turnierablauf betrifft, gibt es auf Grund der positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre keinen Anlass, den Modus zu ändern. Bei den "Könnern" wird die Vorrunde in vier Staffeln ausgetragen. Für die jeweiligen Gruppenersten und -zweiten geht es in Überkreuzvergleichen um den Halbfinaleinzug. Die Gewinner der Halbfinals ermitteln den Turniersieger, die Verlierer spielen um Platz drei. Aber auch für die Teams, die bereits in der Vorrunde oder den Überkreuzvergleichen hängen bleiben, geht es weiter. Alle Plätze werden ausgespielt. In der Teichstraße werden zunächst zwei Staffeln gebildet. Die Gruppenersten und -zweiten spielen analog zum Könnerturnier über Halbfinals und Finals den Pokalsieger aus, nach dem gleichen Modus geht’s um die Plätze fünf bis acht. Sieger stehen erst nach 50 Spielen fest Die Turnierleitung möchte alle Spiele über zwei Gewinnsätze laufen lassen, behält sich aber kurzfristige Änderungen vor. Schließlich sind 50 Partien zu absolvieren, bevor in beiden Kategorien das Endklassement feststeht. Der Zeitrahmen soll möglichst eingehalten werden. Und der sieht vor, dass sich der großen gemeinsamen Siegerehrung im Foyer der Ibs-Halle eine stimmungsvolle Volleyballerparty anschließt. (Quelle: SVZ vom 4. Januar 2008) Matthias 6. Dezember 2008 |