Spitzenspiel im Tiebreak verloren
Kaum sechs gesunde Spielerinnen aufgeboten



Spitzenspiel im Tiebreak verloren

Im derzeitigen Spitzenspiel der Volleyball-Bezirksliga der Damen unterlag unsere erste Hagenower Mannschaft dem Bad Doberaner SV auswärts knapp in fünf Sätzen und kassierte damit die erste Saisonniederlage. Der Tabellenführer blieb dagegen weiterhin ungeschlagen.
In einem ausgeglichenen ersten Satz konnte die Hagenower Mannschaft eine ständige Führung zu einem 25:21 nutzen. Den zweiten Durchgang dominierte Bad Doberan vor allem dank seiner Blockstärke, ließ dem Gegner keine Chance (25:11). Anschließend drehten die Hagenowerinnen den Spieß um. Sie erzielten mit druckvollen Aufschlägen und Angriffen wieder viel Wirkung und hatten nach dem 25:13 wieder alle Vorteile auf ihrer Seite. Bis Mitte des vierten Satzes sah es auch noch recht gut aus. Doch man konnte die Konzentration nicht halten, benötigte zu viele Anläufe, um den Punkt zu machen. So gingen die meisten der langen Ballwechsel an den Tabellenführer, der durch ein 25:19 erneut ausglich. Der Tiebreak verlief bei ständigem Führungswechsel bis zum Schluss spannend, mit dem besseren Ende für Bad Doberan (25:13).

(Volker Telle und / oder Thomas Willmann; SVZ vom 17. November 2005)


Hagenower Volleyballerinnen stark gehandicapt

Der dritte Spieltag stand für die Bezirksliga-Volleyballerinnen unserer zweiten Mannschaft von vorn herein unter keinem günstigen Stern. Sie traten in Rostock stark ersatzgeschwächt an. Zwei von den ohnehin nur sieben Spielerinnen waren außerdem gesundheitlich nicht voll auf der Höhe. Vor diesem Hintergrund war es nicht weiter verwunderlich, dass sie ohne Satzgewinn zurückkehrten.
Gegen den Tabellenzweiten SV Warnemünde 2 waren die Hagenowerinnen chancenlos. Sie gaben in jedem Satz zu Beginn schon allein durch schwache Annahmen fünf oder sechs Punkte ab. Diesem frühen Rückstand lief man erfolglos hinterher (15:25, 19:25, 18:25).
Ähnlich verlief der Vergleich mit Gastgeber Hafen Rostock. Die Durchgänge eins und zwei gingen relativ glatt mit 18:25 bzw. 20:25 verloren. Von Anfang hart umkämpft war dagegen der dritte Satz. Sowohl beim Stande von 24:24 als auch wenig später beim 26:26 fühlten sich die Hagenowerinnen durch zwei umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen benachteiligt. Rostock machte mit einem 28:26 das 3:0 perfekt.

(Axel Schön und / oder Thomas Willmann; SVZ aus November 2005)


Matthias
20. November 2005