Hagenower Turnier kam wieder sehr gut an
Volleyball auf sehenswertem Niveau und eine stimmungsvolle Party mit Abtanzen bis in die frühen
Morgenstunden: Auch das 18. Volleyball-Pokalturnier des SV Hagenow war wieder ein runde Sache.
Im Damenturnier wurde Regionalliga-Absteiger HSG Uni Greifswald seiner Favoritenstellung mit vier
souveränen Siegen vollauf gerecht. Auf Platz zwei landete "Hagenow Revival". Die acht Damen, die
drei Jahre lang den Gastgeber in der Landesliga vertraten und sich eigens aus diesem Anlass noch
einmal zusammengefunden hatten, gaben den drei eingespielten Teams vom Niendorfer TSV, VSV 06
Schwerin und SV Hagenow I das Nachsehen.
Die SV-Mädchen, die die mit Abstand jüngste Mannschaft stellten, machten ihre körperlichen und
spielerischen Defizite gegenüber der höherklassigen Konkurrenz mit Einsatz wett, kamen aber trotzdem
nich über kleine Auchtungserfolge hinaus.
Im Feld der acht Männerteams standen nicht weniger als vier aktuelle Verbandsligisten. Diese machten
die Entscheidung aber keineswegs unter sich aus. Zu den Überraschungen zählte neben Rot-Gelb Hamburg
erfreulicherweise auch der SV Hagenow. Nach dem Turniersieg in Cloppenburg stellte die neuformierte
Mannschaft mit ihrem zweiten Platz erneut unter Beweis, dass bei ähnlich konzentrierter Spielweise
vom Bezirksligisten in dieser Saison einiges zu erwarten ist.
Als Staffelerster in die Überkreuzvergleiche eingezogen - das Verhältnis der kleinen Punkte sprach
für die Lokalmatadoren -, schafften die Hagenower durch einen umkämpften 2:1-Erfolg (20:25; 27:25;
15:11) gegen Rot-Gelb Hamburg den Einzug ins Finale. Dort kam es zu einem Wiedersehen mit dem
TSV Graal-Müritz. Der Verbandsligist sicherte sich in sehenswerten drei Sätzen den Turniersieg
(24:26; 25:20; 15:12) und feierte damit gleichzeitig die gelungene Revanche für die
Vorrundenniederlage.
Konditionelle Schwächen nicht zu erkennen
Während die Damen und Herren in der Otto-Ibs-Halle ans Netz gingen, ermittelten neun Hobby-Mixed-Teams
parallel in der Teichstraße ihren Sieger. In den drei Vorrundengruppen und den anschließenden
Überkreuzvergleichen setzten sich der Dömitzer SV, SV Hagenow - Hobby II und die "Überflieger" der SG
Motor Boizenburg durch. Die Dömitzer bestätigten in der Runde der besten Drei den starken Eindruck, den
sie bis dahin hinterlassen hatten. Sie bezwangen Hobby II in zwei Sätzen und gaben den "Überfliegern"
mit 2:1 das Nachsehen, konnten sich somit als ungeschlagener Turniersieger feiern lassen.
Apropos feiern: Nachdem der letzte Punkt gespielt war, trafen sich alle Mannschaften im Foyer der
Otto-Ibs-Halle. Bei der Siegerehrung ging auch in diesem Jahr kein Team leer aus. Den Siegerpokal
überreichte Thomas Schick, Marktbereichsleiter der Raiffeisenbank eG in Hagenow. Nach dem leckeren
Abendessen, das das Restaurant Roseneck hergerichtet hatte, wurde bei Oldies und aktuellen Hits
abgetanzt, ohne das konditionelle Schwächen zu erkennen waren.
Tatkräftige Unterstützung bei der Organisation und Durchführung der Spielerparty erhielten die Volleyballer
vom Zisch-Getränkefachmarkt Ralf Eisenhardt. Ein Dankeschön des SV Hagenow gilt außerdem der Stadt Hagenow
für die Bereitstellung der Hallen sowie den Hallenwarten für ihr Engagement.
Endstand Damen
1. HSG Uni Greifswald
2. Hagenow Revival
3. Niendorfer TSV
4. VSV 06 Schwerin
5. SV Hagenow I
Endstand Herren
1. TSV Graal-Müritz
2. SV Hagenow
3. Rot-Gelb Hamburg
4. ASV Grün-Weiß Wismar
5. HSG Uni Greifswald II
6. TSV Grün-Weiß Rostock
7. HSG Uni Rostock II
8. SV Warnemünde II
Endstand Hobbymixed
1. Dömitzer SV 06
2. SG Motor Boizenburg "Die Überflieger"
3. SV Hagenow - Hobby II
4. SG T.O.L.L. Rostock
5. HSG Uni Greifswald - Phönix
6. SV Hagenow - Hobby I
7. SV Hagenow - Hobby III
8. TV 1860 Neuhaus
9. IPP Greifswald
Matthias (und Thomas Willmann; aus SVZ vom 30. September 2004)
30. September 2004
P.S.: Fotos vom 18. Volleyballpokalturnier sind in der Bildergalerie!
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